Coronavirus

    Der neue Bußgeldkatalog für Corona Verstöße in Nordrhein-Westfalen:


    Quote
    Nichtanzeige oder verspätete Anzeige von Zusammenkünften mit mehr als 10 Teilnehmenden500 €
    Zusammentreffen im öffentlichen Raum in nicht zulässigen Gruppen250 €
    Nichttragen einer medizinischen Maske bei der Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs und seiner Einrichtungen150 € (ohne Maske)

    50 € (Alltagsmaske)
    Nichttragen einer Atemschutzmaske, medizinischen Maske bzw. Alltagsmaske trotz bestehender Verpflichtung50 €
    Durchführung eines Angebotes unter Verwendung eines fremden oder gefälschten Tests1.000 €
    Nutzung eines Angebotes unter Verwendung eines fremden oder gefälschten Tests1.000 €
    Angabe unrichtiger Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefonnummer) als anwesende Person (Gast, Mieter, Teilnehmer, Besucher, Kunde, Nutzer und so weiter)250 €
    Betrieb ohne Ergreifen der erforderlichen Maßnahmen zur Erschwerung des Vireneintrags, zum Schutz von Patienten, Bewohnern oder Personal2.000 €
    Durchführung von Bildungsangeboten und Prüfungen, ohne die besonderen Regelungen zu beachten1.000 €
    Betrieb von Kultureinrichtung bzw. Durchführung von Kulturveranstaltungen, ohne die besonderen Regelungen zu beachten5.000 €
    Durchführung von Wettkämpfen und sonstigen Sportveranstaltungen, ohne die besonderen Regelungen zu beachten1.000 €
    Teilnahme am Sportbetrieb, ohne die besonderen Regelungen zu beachten250 €
    Zulassen des Betretens der Wettbewerbsanlage durch Zuschauer, ohne die besonderen Regelungen zu beachten10.000 €
    Betrieb von Freizeiteinrichtungen, ohne die besonderen Regelungen zu beachten5.000 €
    Erbringung von sexuellen Dienstleistungen außerhalb von Einrichtungen1.000 €
    Betrieb von Einzelhandelsgeschäften, Wochenmärkten, Einrichtungen zum Vertrieb von

    Reiseleistungen oder Einrichtungen des Großhandels, ohne die besonderen Regelungen zu beachten
    1.000 bis 2.500 €
    Durchführung einer Messe, einer Ausstellung, eines Jahrmarkts, eines Spezialmarkts oder einer ähnlichen Veranstaltung, ohne die besonderen Regelungen zu beachten5.000 €
    Betrieb von Einrichtungen des Handwerks oder des Dienstleistungsgewerbes oder Durchführung von Handwerks- oder Dienstleistungen, ohne die besonderen Regelungen zu beachten500 bis 1.000 €
    Durchführung von Veranstaltungen oder Versammlungen, ohne die besonderen Regelungen zu beachten1.000 bis 5.000€
    Teilnahme an Veranstaltungen oder Versammlungen, ohne die besonderen Regelungen zu beachten250 €
    Betreiben einer gastronomischen Einrichtung, ohne die besonderen Regelungen zu beachten5.000 €
    Durchführung von Übernachtungsangeboten, touristischen Busreisen oder sonstigen touristischen Angeboten, ohne die besonderen Regelungen zu beachten5.000 €
    Wahrnehmung von Übernachtungsangeboten, touristischen Busreisen oder sonstigen touristischen Angeboten, ohne die besonderen Regelungen zu beachten







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    Es geht weiter …

    In Südafrika haben Forscher eine neue Coronavirus-Variante entdeckt.

    Experten befürchten, dass die Variante B.1.1.529 wegen ungewöhnlich vieler Mutationen nicht nur hoch ansteckend sei, sondern auch den Schutzschild der Impfstoffe leichter durchdringen könnte. Großbritannien und Israel schränkten deswegen vorsorglich den Flugverkehr in die Staaten der Region ein.

    Das südafrikanische Institut für Ansteckende Krankheiten NICD teilte am Donnerstag mit, es seien in Südafrika erste 22 Fälle der neuen Variante B.1.1.529 nachgewiesen worden. Mit mehr Fällen sei im Zuge der laufenden Genomanalysen zu rechnen. „Obwohl die Datenlage noch beschränkt ist, machen unsere Experten mit allen Überwachungssystemen Überstunden, um die neue Variante und die damit möglicherweise verbundenen Implikationen zu verstehen.“

    Der südafrikanische Gesundheitsminister Joe Phaahla bezeichnete die Variante als „ernsthaft besorgniserregend“. Er erklärte, die neue Variante bestätige die „Tatsache, dass dieser unsichtbare Feind sehr unvorhersehbar ist“. Er rief die Südafrikaner auf, Masken zu tragen, Abstand zu halten und insbesondere sich impfen zu lassen. „Wir haben auch das zusätzliche Mittel der Impfungen, das uns helfen wird, schwere Erkrankungen zu vermeiden, einschließlich, dass wir in Klinik enden oder sogar dem Virus zum Opfer fallen“, sagte er.

    Die Zahl der täglich gemeldeten Infektionen in Südafrika stieg am Mittwoch auf mehr als 1200. Anfang des Monats waren es noch rund 100 Neuansteckungen


    Experten weltweit in Sorge

    „Was uns Sorgen bereitet, ist, dass diese Variante nicht nur eine erhöhte Übertragbarkeit haben könnte, sich also effizienter ausbreitet, sondern auch in der Lage sein könnte, Teile des Immunsystems und den Schutz, den wir in unserem Immunsystem haben, zu umgehen“, sagte der Infektionsmediziner Richard Lessells von der Universität KwaZulu-Natal in Durban. Die kommenden Tage und Wochen seien entscheidend, um weitere Informationen über die Variante zu erhalten.

    Auch Gesundheitsexperte Karl Lauterbach äußerte sich bereits besorgt. Mitten in der Nacht twitterte der SPD-Gesundheitsexperte: „Nichts ist schlimmer als eine neue Variante in eine laufende Welle hinein.“ Er brachte Einreisebeschränkungen ins Spiel, sollte sich bestätigen, dass die Variante so viel ansteckender ist.


    Bisher hat sich die neue Variante laut Experten vor allem unter jungen Menschen ausgebreitet. Und: B.1.1.529 wurde auch schon in Botswana und Hongkong bei Reisenden aus Südafrika nachgewiesen.

    Vergangenes Jahr war in Südafrika die Beta-Variante des Virus entdeckt worden. Mit rund 2,95 Millionen Corona-Fällen und mehr als 89 600 Toten ist Südafrika das am schwersten betroffene Land in Afrika. Die Impfkampagne ist nur schleppend angelaufen, 41 Prozent der Bürger haben bislang eine Dosis erhalten, 35 Prozent sind vollständig geimpft.


    Israel und Großbritannien schränken Flugverkehr ein

    Wegen der neuen Variante im südlichen Afrika schränkt die britische Regierung den Flugverkehr aus mehreren Ländern der Region ein. Zudem gilt für Ankommende eine strenge Pflicht zur Hotelquarantäne. Betroffen von der neuen Regelung seien Südafrika, Namibia, Lesotho, Botsuana, Eswatini und Zimbabwe, teilte der britische Gesundheitsminister Sajid Javid am Donnerstag mit.

    Der Flugverkehr aus den sechs Ländern sollen von Freitagmittag an eingestellt werden. Von Sonntag an gilt für Rückkehrer eine Pflicht zur Hotelquarantäne.

    Bislang wurden in Großbritannien keine Fälle mit der neuen Variante festgestellt. Täglich kommen jedoch nach Angaben der Nachrichtenagentur PA rund 500 bis 700 allein aus Südafrika in dem Land an. Über die Weihnachtszeit wird mit einer höheren Zahl gerechnet.

    Aus Sorge vor einer neuen Variante des Coronavirus hat auch Israel am Donnerstag sofortige Reisebeschränkungen für mehrere afrikanische Länder verhängt. Südafrika, Lesotho, Botswana, Simbabwe, Mosambik, Namibia und Eswatini seien nach einer Sonderberatung als „rote Länder“ eingestuft worden, teilte das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Naftali Bennett mit.

    Ausländer dürften aus diesen Ländern nicht mehr nach Israel einreisen, heißt es in der Mitteilung. Israelis, die aus diesen Ländern zurückkehrten, müssten für bis zu 14 Tage in Quarantäne in ein Corona-Hotel. Nach einer Woche könnten sie sich jedoch mit zwei negativen PCR-Tests freitesten.


    „Die schlimmste Variante“, die bisher gesehen wurde

    Noch ist B.1.1.529 in Großbritannien nicht als besorgniserregende Variante (variant of concern) eingestuft. PA zitierte jedoch einen Experten der britischen Behörde für Sicherheit im Gesundheitswesen mit der Einschätzung, es handle sich um „die schlimmste Variante, die wir bisher gesehen haben“.


    Neue Corona-Variante beunruhigt Anleger in Asien

    Die Börse in Tokio hat sich am Freitag zunächst schwächer gezeigt. Die Aktien fielen und steuerten auf den größten Wochenrückgang seit fast zwei Monaten zu, da eine neue Virusvariante die Sorgen um das künftige Wachstum und höhere US-Zinssätze verstärkte.

    „Der Auslöser war die Nachricht von der Corona-Variante und die Ungewissheit darüber, was dies bedeutet“, sagte Ray Attrill, Leiter der Devisenstrategie bei der National Australia Bank in Sydney. „Man reagiert zuerst und stellt später Fragen, wenn diese Art von Nachrichten aufkommt“, so Attrill.

    Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 2 Prozent tiefer bei 28.899 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 1,5 Prozent und lag bei 1996 Punkten.





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